Kinder willkommen

Wir freuen uns über Kinder jeden Alters!

Kinder sind bei uns auch zum Abendmahl mit eingeladen.
Falls Sie an einem der "Erwachsenengottesdienste" mit Kind teilnehmen: Im Mittelgang oder unter der hintersten Bank steht eine Bilderbuchkiste für Kinder bereit. Wir freuen uns über Kinder jeden Alters, die in die Kirche kommen. Gleichzeitig bitten wir darum, auch die Bedürfnisse der übrigen Gottesdienstbesucher/innen zu achten, die oft gerade die Stille und Konzentration suchen. Um ihretwillen ist es dann manchmal Zeit – und darum bitten wir -, mit einem laut erzählenden oder quengelnden Kind nach draußen oder in den Gemeindesaal zu gehen. Der Gottesdienst wird über eine Lautsprecheranlage in den Gemeindesaal übertragen.

Weil es in den "normalen" Gottesdiensten nicht so einfach ist, alle Interessen bzw. Generationen unter einen Hut zu bringen, gibt es verschiedene Angebote, die für Kinder besonders geeignet sind  - und für ihre Eltern, PatInnen, Großeltern ...

In den Schulferien fällt der Kindergottesdienst aus - am besten ist immer, Sie sehen in unseren Terminkalender.

 

Zwergerlgottesdienst (Krabbelgottesdienst)

Kinder von 0 bis 4 Jahren und ihre Eltern oder Großeltern sind einmal im Monat zum Krabbelgottesdienst eingeladen, jeweils sonntags von 11:30 Uhr bis 12:00 Uhr in der Kirche. Die genauen Termine finden Sie im Terminkalender.

Ein Gottesdienst zum Mitmachen, Schauen, Hören, Spielen …; ein Gottesdienst, in dem Ihr Kind sicher nicht stört, sondern – wenn es mag – auch herumlaufen oder –krabbeln kann; ein Gottesdienst mit allem, was dazu gehört: Singen, Beten, Geschichten und Worte aus der Bibel hören – aber so, dass schon die Kleinsten mitmachen können; ein kurzes Wort oder ein kleiner Gedankenanstoß für die Eltern.
Im Anschluss findet in der Regel das Zwergerl-und-Elterncafé statt, bei schönem Wetter im Garten, ansonsten im kleinen Gemeindesaal. Hier können die Kleinen noch spielen, die Eltern miteinander plaudern und Kontakt knüpfen.

Mitgestaltet wird der Zwergerlgottesdienst reihum von den Eltern-Kind-Gruppen. Die Themen sind bunt wie das Leben mit den Kindern. Die Kinder finden sich in den einfachen Ablauf leicht hinein und erleben die Atmosphäre im Kirchenraum – die Glocke, die Orgel, aber auch die Gemeinschaft im gemeinsamen Feiern – und stecken uns Erwachsene mit ihrem Staunen und ihrer Freude an … - Kommen Sie einfach mal vorbei!

 

Am ersten und dritten Sonntag ist Kindergottesdienst.

Wer wir sind? Mit die Kleinsten! Was wir machen? Singen, tanzen, spielen, Geschichten hören, malen, ... Spaß haben - während die Eltern im Gottesdienst sind. Wo wir uns verstecken? Im kleinen Gemeindesaal, nachdem wir uns im Gottesdienst getroffen haben.
Begonnen wird immer gemeinsam mit den Erwachsenen im Gottesdienst um 10:00 Uhr. Dann gehen wir (Zielgruppe 1. bis 4. Klasse) nach dem ersten Lied in den kleinen Gemeindesaal, um gemeinsam zu beten, eine Geschichte zu hören, zu malen und zu basteln, zu singen und zu spielen, bis die Erwachsenen mit ihrem Gottesdienst fertig sind.
Begleitet werden wir durch ehrenamtliche Helfer aus dem KIGO-Team. Das sind Mütter und Väter aus der Gemeinde – oder auch Erwachsene ohne Kinder, Schüler und Konfirmanden. Wir haben mal eine Höhle gebaut, weil wir eine Geschichte über jemanden in einer Höhle gehört haben. Und manchmal haben die Helfer ein Schattentheater gemacht, oder wir haben etwas gepflanzt. Manchmal spielen wir eine Geschichte nach oder malen zusammen ein Bild.
Wir haben auch schon eine Ausstellung zum Thema Segen gemacht. In einer Reihe von Sonntagen
Und dann gibt es noch die Kinderbibeltage, wo wir auch mal über Freundschaft gesprochen haben. Jesus hatte viele Freunde, aber das war auch nicht immer einfach. Die haben sich auch gestritten. Und dann haben wir was über das Abendmahl gelernt, warum das gefeiert wird, und wie das geht. Das dürfen wir in der Himmelfahrtskirche ja mitfeiern. Ach, wir haben schon so viel gemacht - und noch so viel vor.
Neulich hat einer von den Erwachsenen erzählt, dass sie nicht nur Kinder suchen, sondern auch Erwachsene. Für das KIGO-Team, glaube ich. Die sagten, wir dürfen auch unsere Eltern mitbringen – auch die Väter!
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Aber eigentlich wollen wir mehr Kinder werden! Dann macht das Spielen nämlich noch mehr Spaß.
Also, wann kommt Ihr? Wir freuen uns auf Euch! Dann können wir zusammen spielen.

 

Familiengottesdienst

Junge und Alte, Kleine und Große feiern fröhlich miteinander – das soll in unserer Gemeinde zu erleben sein.
An einigen Sonn- und Festtagen ist der Hauptgottesdienst generationen- übergreifend als Familiengottesdienst gestaltet. Der übliche Gottesdienstablauf kann dabei deutlich verändert sein, um Kindern und Erwachsenen Raum zum Mitmachen zu geben. Familiengottesdienste finden in der Regel zum Gemeindefest an Himmelfahrt, zum Schuljahresbeginn oder Erntedank, an einem der Adventssonntage und am Heiligen Abend statt. Die genauen Termine sind im Terminkalender zu finden.


Abendmahl mit Kindern

Seit einigen Jahren sind bei uns auch Kinder zum Abendmahl mit eingeladen, sowohl im "normalen" Hauptgottesdienst, wie auch im Familiengottesdienst. Dabei liegt es im Ermessen der Eltern, ob und in welchem Alter sie ihre Kinder am Abendmahl teilnehmen lassen wollen. Sinnvoll erscheint der Empfang von Brot oder Hostie und Traubensaft etwa ab dem Kindergartenalter. Kleinere Kinder (und größere, die noch nicht teilnehmen wollen oder sollen) sind eingeladen mit nach vorne in den Kreis zu kommen und mit Handauflegung gesegnet zu werden. Die Austeilenden achten hier auf die Signale der Eltern oder Kinder.

Mit der Zulassung von Kindern zum Abendmahl ist der Kirchenvorstand einer Empfehlung der Synode der Evang.-Luth. Kirche in Bayern gefolgt. Für Manche – insbesondere der mittleren und älteren Generation – ist das Feiern des Abendmahls mit Kindern noch ungewohnt und ruft praktische und theologische Bedenken hervor.

Leitend für unsere Entscheidung sind folgende Gedanken:

  1. Das Abendmahl selber enthält eine Fülle von Aspekten, die auch wir Erwachsenen kaum alle zugleich und in ihrer Tiefe erfassen – vom Geheimnis der Gegenwart Jesu Christi in unserem Feiern ganz abgesehen.
  2. Kinder können Symbole und Geschichten wie die vom letzten Abendmahl Jesu auf ihre Weise sehr gut begreifen.
  3. Kinder sind viel unbefangener im Umgang mit Ritualen im Gottesdienst als etwa Jugendliche im Konfirmandenalter – so wollen wir ihnen die Chance geben in die Praxis der Abendmahlsfeier hineinzufinden, bevor so manches als peinlich empfunden oder mit kritischer Distanz betrachtet wird.
  4. Und nicht zuletzt: Kinder gehören zu unserer Gemeinschaft!
  5. So werden die Kinder praktisch zum Abendmahl hingeführt werden. Darum ist es auch immer wieder Thema: Im Kindergottesdienst, bei Kinderbibeltagen und im Familiengottesdienst, insbesondere wenn das Abendmahl dort auch gefeiert wird. Sie können Ihr Kind auch als Mutter oder Vater, Patin oder Pate, Großvater oder Großmutter vorbereiten, indem Sie zum Beispiel aus der Kinderbibel die Geschichte von Jesu letztem Abendmahl vorlesen und in einfachen Worten erklären, was da geschieht.