Linsen, Leitern und Lebenswege: Ein Tag unterwegs mit Jakob

Der dritte Stammvater der Israeliten heißt Jakob. Sein Lebensweg war sonderbar. Vor Betrug und List schreckt er nicht zurück. Das „Linsengericht“, mit dem er seinem Zwillingsbruder Esau dessen Erstgeburtstrecht abkauft, wird sprichwörtlich. Aber auch Jakob selbst wird übers Ohr gehauen. So kommt er ungewollt zu zwei Frauen, Lea, die zunächst ungeliebte, und ihre jüngere Schwester Rahel.

Diese Lebensgeschichte könnte ein Drehbuch für eine Serie abgeben. Alles ist darin enthalten: Intrigen und Familienverstrickungen, Sex und Liebe, Geburt und Tod, Komik und Trauer. Lebenswege treffen und trennen sich und manchmal wirkt alles wahnsinnig verwickelt.

Aber eines kommt dann noch hinzu: Spiritualität und Religion. Oder ganz einfach: Gott. Denn in Jakobs Geschichte hinein verwickelt sich auch Gott. Im Traum von der Himmelsleiter begegnet Jakob Gott und seinen Engeln. Und nach dem mysteriiösen nächtlichen Kampf am Jabbok bekommt Jakob seinen zweiten Namen „Israel“.

Jakobs Lebensweg bietet genügend Stoff für einen spannenden Thementag am Samstag, 13. Juli. Durch den Tag begleiten Pfarrerin Christine Glaser und Pfarrer Peter Kocher.

Gemeinsamer Beginn ist um 10:00 Uhr, das Ende gegen 16:00 Uhr. Das Mittagessen wird von der Jakobsgeschichte inspiriert sein.
Anmeldung bis 10. Juli unter 30 90 76 10, Kosten (nach Möglichkeit): 5 €.