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Aktuelles der Himmelfahrtskirche
Aktualisiert: vor 42 Minuten 54 Sekunden

Warten im Advent

10. Dezember 2019 - 9:48

Ein paar Gedanken unserer Konfirmand*innen

Warten – was ist überhaupt Warten?
Für den einen ist Warten etwas Schönes, er freut sich auf das, was kommen wird und genießt das Warten. Für den anderen ist das Warten eine Qual. Er kann den Moment nicht erwarten und wird ungeduldig. Warten ist sehr variabel und man sollte es genießen und sich nicht quälen. Genießt den Advent!

Ich finde Warten blöd, weil selten mal was Aufregendes passiert. Es ist nur lustig, wenn man wen zum Volltexten hat, denn dann vergeht die Zeit wie der Schall.

Warten ist eine Zeitspanne bis etwas geschieht, auf das man sich freut. Bei jedem Menschen ist Warten unterschiedlich.

Warten ist für mich: Ungeduldig oder nervös sein. Außerdem kommt es darauf an, worauf man wartet und wie lange. Wenn ich zum Beispiel auf Weihnachten warte, bin ich relativ geduldig bis zum 24. Dezember. Dann kann ich es kaum noch erwarten. Wenn ich warte, bis mein Essen fertig ist, ist es mir egal, wie lange es dauert.

Warten ist für mich Zeitverschwendung. In der Zeit, in der ich warte, könnte ich genauso gut meine Probleme lösen oder es wenigstens versuchen, sei es Hunger oder ein Streit unter Freunden. Wenn ich warte, bin ich ungeduldig und kann es kaum erwarten...
Obwohl, es kommt natürlich auch auf die Situation an. In der Schule scheint es, als würde eine Minute ewig sein. Aber wenn ich mit Freunden warte, vergeht die Zeit wie im Fluge. Zusammengefasst: Ich mag Warten nicht.

Ich finde Warten eher nervig, aber vor allem dann, wenn es unnötig ist. Auf die U-Bahn warten ist eigentlich ok; aber wenn man die U-Bahn wegen dem Rumgemecker der Geschwister verpasst hat, ist es unangenehm.

Es kommt darauf an, worauf man wartet. Manchmal vergeht die Zeit sehr langsam und man wird immer launischer, weil man diese Sache, auf man wartet, jetzt haben will. Aber es gibt auch Momente, wo das Warten das Schönste an allem ist, denn Vorfreude ist die schönste Freude.

Ich denke, es kommt darauf an, auf was man wartet. Wenn ein Freund oder Verwandter im Krankenhaus ist und man wartet auf die Diagnose – da wartet man in Angst, weil es sein kann, dass die Diagnose schlimm ausgeht.

Ich mag Warten – vor allem auf Weihnachten. Ich mag es, jeden Tag ein Türchen zu öffnen und mich daran zu freuen, wie ich sehe, dass der Kalender bald leer ist. Und dann ist Weihnachten! Bei anderen Sachen bin ich eher neugierig und nicht so ungeduldig. Ich will immer alles gleich wissen …

Ich versuche, zu vergessen worauf ich warte und beschäftige mich mit anderen Dingen.

Vom Warten halte ich nicht so viel, denn ich bin sehr ungeduldig. Aber ich freue mich immer wieder auf den Adventssonntag während der Woche. Trotzdem bin ich auch froh, dass man warten muss, denn man kann die Zeit dadurch länger und besser genießen.

Herzlich willkommen!

9. Dezember 2019 - 5:29

Wir freuen uns, dass Pfarrerin Stephanie Höhner und Pfarrer Clemens Monninger nicht nur Umzugskartons auspacken, sondern erste Eindrücke bei uns und mit uns sammeln.

Am Sonntag, den 15. Dezember, wird ihre festliche Einführung sein. Der Gottesdienst beginnt um 10:00 Uhr, es schließt sich ein Empfang in der Kirche an.

 

Vor hundert Jahren

28. November 2019 - 12:48

Seit 1892 stand das Elysium in der Kidlerstraße. Es war ein vierstöckiges Wohn- und Geschäftshaus mit einem steilem Dach und einem markantem Mittelturm. Die ersten Wirtsleute der Großgaststätte waren Franz Xaver und Coletta Buchner, sie ist auch als Schützenliesel bekann.

Am 27. November 1919 erwarb der evangelische Kirchenbauverein das "Vergnügungsetablissement Elysium" von der Spatenbrauerei zu einem Preis von 450.000 Reichsmark. Dem Pächter hat man zum 2. Quartal 1920 gekündigt, nachdem kurz zuvor noch Kirchenbauvereinssitzungen in der Gaststätte stattgefunden hatten.

Abendmahl mit Kindern

29. Oktober 2019 - 9:14

In unserer Gemeinde sind Kinder zum Abendmahl mit eingeladen, sowohl im "normalen" Hauptgottesdienst, wie auch im Familiengottesdienst.

Dabei liegt es im Ermessen der Eltern, ob und in welchem Alter sie ihre Kinder am Abendmahl teilnehmen lassen wollen. Sinnvoll erscheint der Empfang von Brot oder Hostie und Traubensaft etwa ab dem Kindergartenalter. Kleinere Kinder (und größere, die noch nicht teilnehmen wollen) sind eingeladen mit nach vorne in den Kreis zu kommen und mit Handauflegung gesegnet zu werden. Die Austeilenden achten hier auf die Signale der Eltern oder Kinder.

Laut evangelisch-lutherischem Bekenntnis ist die Zulassungsvorausssetzung für das Abendmahl der Glaube daran, dass die Worte „Für euch gegeben und vergossen zur Vergebung der Sünden“ wahr sind. (vgl. kleiner Kathechismus von Martin Luther 5,4)

Da wir als Austeilende weder bei Kindern noch bei Erwachsenen den Glauben prüfen können, ist es nicht bekenntnisgemäß eine Altersgrenze als Zulassungsbedingung zu setzen.

Anfang der 2000er Jahre folgte der Kirchenvorstand einer Empfehlung der Synode der Evang.-Luth. Kirche in Bayern Kinder zum Abendmahl zuzulassen. Schon vorher erfolgte die Umstellung auf Traubensaft.

Leitend für die Entscheidung waren folgende Gedanken:
* Das Abendmahl selber enthält eine Fülle von Aspekten, die auch wir Erwachsenen kaum alle zugleich und in ihrer Tiefe erfassen – vom Geheimnis der Gegenwart Jesu Christi in unserem Feiern ganz abgesehen.

* Kinder können Symbole und Geschichten wie die vom letzten Abendmahl Jesu auf ihre Weise sehr gut begreifen.

* Kinder sind viel unbefangener im Umgang mit Ritualen im Gottesdienst als etwa Jugendliche im Konfirmandenalter. So wollen wir ihnen die Chance geben, in die Praxis der Abendmahlsfeier hineinzufinden, bevor so manches als peinlich empfunden oder mit kritischer Distanz betrachtet wird.

* Und nicht zuletzt: Kinder gehören zu unserer Gemeinschaft!

* So werden die Kinder praktisch zum Abendmahl hingeführt. Darum ist es auch immer wieder Thema: Im Kindergottesdienst, bei Kinderbibeltagen und im Familiengottesdienst, insbesondere wenn das Abendmahl dort auch gefeiert wird.

Hinweis:
Wenn Sie das Abendmahl am Platz empfangen möchten, geben Sie bitte dem Mesner/ der Mesnerin oder dem Pfarrer/ der Pfarrerin bescheid.

Widerspruch wagen

24. Oktober 2019 - 6:33

Die Himmelfahrtskirche unterstützt seit Jahren Flüchtlinge in der Unterkunft Meindlstraße. Dadurch erleben wir die hohe Anzahl von Ablehnungsbescheiden bei Asylanträgen.

Die Betroffenen haben das Recht, Widerspruch einzulegen.
Das folgende Überprüfungsverfahren erfordert aber einen Rechtsbeistand - und das kostet Geld. Anwälte verlangen in der Regel eine Anzahlung von etwa 200 €. Die Geflüchteten können diese nicht leisten. Sie beteiligen sich monatlich mit etwa 50 € an den Kosten. Unsere Bedingung ist der Besuch der Deutsch- bzw. Integrationskurse.

Wir unterstützen auch Konvertiten bei Inanspruchnahme anwaltlicher Hilfe für einen Einspruch gegen einen Strafbefehl wegen illegalen Aufenthaltes. Der Strafbefehl kann auf Grund mangelnder Mitwirkung bei der Passbeschaffung ergehen.

Unsere Glaubensgeschwister veweigern aus ethischen Gründen bewusst die Zusammenarbeit mit den Behörden. Sie nehmen diesen Strafbefehl auf sich, um ihre Anghörigen in der verlassenen Heimat vor Repressalien zu schützen. Man könnte das auch Nächstenliebe nennen.

Mit den Betroffenen zusammen wollen wir Widerspruch wagen

Wir haben dafür einen entsprechenden Rechtshilfefonds.

Wir bitten Sie, wenn Sie können, hier finanzielle Hilfe zu leisten. Auch kleine Summen helfen!
Sie erhalten von der Himmelfahrtkirche eine Spendenquittung,
wenn Sie Ihre Adresse angeben.

Evang.-Luth. Pfarramt
Himmelfahrtskirche-Sendling
Konto: DE45 7001 0080 0006 054801
Stichwort: Rechtshilfe für Geflüchtete

Samstags um fünf

29. September 2019 - 6:03

Ein Innehalten im Alltagsgetriebe.
Eine innerliche Vorbereitung auf den Sonntag.

Wir treffen uns am Samstag um 17:00 Uhr für eine Stunde zum Bibelgespräch. Wir beschäftigen uns dabei mit dem Evangelium für den Sonntag. Wir erzählen uns, wie uns dieser alte, mehr oder weniger vertraute Text bewegt und anrührt. Wir spüren, wie gut uns dieser Austausch tut. Wir lassen uns von Gottes Wort inspirieren. Wir nehmen um 18:00 Uhr das Gebetsläuten als Einladung für ein gemeinsames Vaterunser.

Kinderchor

16. September 2019 - 12:33

Wir laden herzlich zu unserem Kinderchor ein. Er ist für Kinder ab 5 Jahren ein wunderbarer Einstieg in das gemeinsame Singen und Musizieren.

Er findet dienstags von 16:00 bis 16:45 Uhr im kleinen Saal (rechter Seitenanbau der Himmelfahrtskirche) statt. Keiner muss schon etwas können, wir lernen alles gemeinsam.

Leitung: Marion Krall

Begegnungen in Himmelfahrt

30. August 2019 - 8:27

Am Sonntag, 5. Januar, sind um 17:00 Uhr (nicht nur) Alleinerziehende eingeladen.

Wir feiern zunächst eine Andacht zum Jahresbeginn in der Kirche.

Im Anschluss ist Begegnungszeit mit Fladenbrot und Tee.

Konfirmation 2020

6. Mai 2019 - 18:31

Nächstes Treffen am Donnerstag, 12. Dezember: Gruppe 1 trifft sich um 16:30 Uhr, Gruppe 2 kommt um 17:20 Uhr dazu.
Wir beschäftigen uns mit den Menschen in unseren beiden tansanischen Partnergemeinden.

Unser Jahresthema lautet "Freiheit".
Dazu ein Zitat von Ronald Reagan: "Die Freiheit ist nie mehr als eine Generation vom Untergang entfernt. Wir haben sie unseren Kindern nicht im Blutkreislauf vererbt. Sie muss erkämpft, beschützt und an unsere Kinder weitergegeben werden, damit sie das Gleiche tun."

Kinder sind im Gottesdienst willkommen ...

10. September 2018 - 16:19

... und haben einen Ort zum Spielen, Lesen, Malen.