Ökumenischer Gesprächskreis

Das Jahresthema des Ökumenischen Gesprächskreises 2017:

500 Jahre Reformation

Vom Konflikt zur Gemeinschaft

In diesem Gedenkjahr richten wir unter dem Leitthema 500 JAHRE REFORMATION. Vom Konflikt zur Gemeinschaft an sieben Abenden unseren Blick darauf, was durch die Reformation theologisch in Gang gesetzt wurde, was immer noch nach 500 Jahren die Konfessionen trennt.
Da ist zunächst das unterschiedliche Verständnis des kirchlichen Amtes. Auch im Kern unseres  Glaubensvollzugs als Christen, dem „Herrenmahl“ zeigen sich Unterschiede, nicht nur in der  Ausdrucksweise „Eucharistie“ bzw. „Abendmahl“. Martin Luther berief sich auf die Heilige Schrift als alleinige Quelle des Glaubens („sola scriptura“), für die katholische Kirche ist auch die Tradition maßgeblich.
Weitere Themen sind die Frage nach der Rechtfertigung des Menschen vor Gott und vor allem auch der Legitimation des Papstamtes.
Schließlich gehen wir der Frage nach: „Wo ist heute Reformation nötig?“
Und am Ende des Gedenkjahres ziehen wir eine Bilanz: Was bleibt von 2017? Sind die beiden Konfessionen nach 500 Jahren wirklich vom Konflikt zur Gemeinschaft gelangt?